Terra - Germania

Bildschirmfoto 2016-10-29 um 22.02.10.pngVergangene Woche wurden die Schlagzeilen der deutschen Medien vor allem von einem Thema beherrscht: Die tödlichen Schüsse vom 19. Oktober 2016 eines sogenannten „Reichsbürgers“ auf einen 32-jährigen Polizisten im mittelfränkischen Georgensgmünd. „Reichsbürger“, so werden Menschen genannt, die den rechtlichen Status der Bundesrepublik Deutschland kritisch hinterfragen und ihr die Legitimation absprechen, ein souveräner und eigenständiger Staat zu sein. Sie begründen das vor allem damit, dass dem deutschen Volk nach dem 2. Weltkrieg durch die drei Besatzungsmächte der westlichen Zone nicht die volle Souveränität zurückgegeben wurde. Demnach wurde die BRD nicht als souveräner Staat, sondern lediglich als Verwaltungsinstrument geschaffen, für das bis heute das Besatzungsstatut fortgelte. Die BRD besäße nämlich keine eigene, vom Volk beschlossene Verfassung, sondern lediglich ein Grundgesetz, sozusagen eine „Verwaltungsordnung“. Mit dem Tod des Polizisten sind die „Reichsbürger“ nun in den Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt. So titelte beispielsweise die „Bild“-Zeitung in ihrer Print-Ausgabe: „Die kranke Welt der Reichsbürger…

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