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Religion und Islam sind zwei verschiedene Dinge. Das eine passt nicht zum anderen. Solange die Europäer das nicht zur Kenntnis nehmen wollen, bleibt ihr Kampf gegen die Terroristen ein aussichtsloses Unterfangen. Denn mit dem Koran tragen die „Gotteskrieger“ allesamt kein heiliges Buch, sondern die ideologische Grundlage einer politischen Strategie in der Tasche, die dezidiert weltliche Herrschaftssprüche untermauert und erhebt.

Zwar sind auch die Christen mit dem Bezug auf ihre „heilige Schrift“ übereinander und Andersgläubige hergefallen, um ihre jeweiligen Herrschaftsgebiete zu erweitern. Nur liegt das inzwischen Jahrhunderte zurück. In Europa endeten die Religionskriege 1648 mit dem Westfälischen Frieden, dem Abschluss des Dreißigjährigen Krieges zwischen Katholiken und Protestanten. Ein Jahrhundert später proklamierte die Aufklärung, ausgehend von Frankreich und Deutschland, das Recht des Einzelnen, nach den Maßgaben der Vernunft  über seine Gesinnung zu entscheiden. Der Glaube wurde zur Privatangelegenheit. Ungeachtet aller kirchlichen Gegenwehr brachte die Säkularisierung die Religionen um ihre Anspruch…

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