Terra - Germania

08. Juli 2017 Jan von Flocken im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Wie aus dem Nichts kamen am 7. Dezember 1941 hunderte Torpedobomber, Jagdflugzeuge und Sturzkampfbomber der japanischen Luftwaffe angebraust. Das Motorengeheul war ungeheuer und füllte den Himmel. In zwei mächtigen Angriffswellen versenkten die Japaner, die mit ihren Maschinen von nicht allzuweit entfernten Flugzeugträgern gestartet waren, einen großen Teil der US-Kriegsflotte, die in Pearl Harbour vor Anker lag. Über 300 Flugzeuge wurden zerstört oder beschädigt. Nicht ganz zweieinhalbtausend US-Soldaten und viele Zivilisten starben bei dem Angriff. Das Desaster auf dem US-Marinestützpunktes Pearl Harbour auf der Hawaii-Insel Oahu kam für die Truppen dort völlig überraschend.

Aber war es wirklich eine Überraschung? Hätte diese Katastrophe verhindert werden können? Die Antwort lautet: ja. US-Präsident Franklin D. Roosevelt und sein „Gehirntrust“ besaßen durch zahlreiche Geheimdienstberichte sowie weitere eindeutige Indizien exakte Kenntnisse über das japanische Vorhaben. Doch die kommandierenden Militärs auf Hawaii wurden absichtlich und systematisch in Unkenntnis über die drohende…

Ursprünglichen Post anzeigen 67 weitere Wörter

Advertisements