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Die libysche Küstenwache ist unterbesetzt, schlecht ausgerüstet und kann nur punktuell den Küstenstreifen des Landes kontrollieren. Das ist auch kaum verwunderlich, denn bei fast 1.800 Kilometern Küstenlänge reichen weder Mannstärke noch Material aus, um den Schleppern wirklich wirksam entgegen treten zu können. Dass sie ihre Aufgabe aber trotz dieses Ungleichgewichts dennoch ernsthaft wahrnimmt, hat sie erst jüngst wieder bewiesen. Mehrere Hundert Migranten konnten auf der Mittelmeerroute in küstennahen Gewässern aufgegriffen werden und wurden zurück nach Libyen verbracht. Dort wurden sie erstversorgt und warten nun auf ihre Abschiebung in die Heimatländer. Den libyschen Behörden zufolge handelte es sich um junge Männer aus Ländern südlich der Sahara. 

Viel zu oft, so heißt es aus Kreisen der libyschen Küstenwache, machten ihnen nicht nur die Schlepper das Leben schwer, sondern insbesondere die NGO-Schiffe der selbsternannten Retter. Diese verstießen gegen geltenden Seerecht und befahren, trotz fehlender Genehmigung, die libysche Seezone, mitunter bis unmittelbar an die…

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