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Ob Politik, Gesundheit oder Geschichte: Wer öffentlich kontroverse Thesen vertritt, die nicht dem Mainstream entsprechen, wird auf Wikipedia immer öfter persönlich verunglimpft – oder aber schlicht ignoriert. Rund um die Uhr ändert, zensiert oder löscht dort ein Heer von anonymen Administratoren und Lobbyisten alles, was nicht in deren Kram passt. Speziell bei grenzwissenschaftlichen Themen strotzt das Internet-Lexikon nur so vor haarsträubendem Quatsch. Nun machen Betroffene ihrem Ärger Luft.

»Anonyme Nutzer machen im Internet Andersdenkende nieder, der Einzelne kann sich kaum wehren. Wer Unwahres auf Wikipedia löschen will, muss oft Profis bezahlen – lO’OOO Euro kostet das leicht.« Das behaupte nicht ich. Sondern Reporterin Susanne Gaschke in der »Welt« vom 23. Juni 2015. Ins gleiche Horn stiess jüngst der Rottenburger Kopp Verlag und machte seinem Ärger über rufschädigende Falschbehauptungen im Internet-Lexikon mit einer gepfefferten Gegendarstellung Luft

(»So lügt und manipuliert Wikipedia«).

Publizistische Standards wie das Recht auf Gegendarstellung kennt das Internet-Lexikon…

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